Urlaub am Gardasee
Urlaub am Gardasee

Bike, Golf, See oder Pasta?

Nachdem  ich  im  Frühling  meinen  Golf-Schwung  in  der  Golfschule  Laimer in Bad Ischl perfektioniert oder zumindest etwas verbessert  habe, bin ich bereit neue Golfplätze im In- und Ausland zu entdecken. Golf bedeutet für mich nicht eine Jagd nach dem niedrigen Handicap, sondern Spaß an der Sache haben. Natürlich freue ich mich über einen guten Schlag,  aber  viel  mehr  noch  genieße  ich  die  Natur,  die  traumhaften Ausblicke bei vielen Plätzen und die Bewegung an sich.

von Nicole Höll

Ab in den Süden

Pfingsten: 5 Grad im Salzburger Land, also nicht das ideale Wetter für eine Outdoor-Aktivität. Kurzerhand haben wir uns entschlossen in Richtung Süden aufzubrechen. Nach einer intensiven Recherche haben wir den Gardasee als Ziel gewählt. Traumhaft gelegen, findet man hier einige wunderschöne Golfplätze. Unsere erste Hotel-Destination war das Falkensteiner Apartments Lake Garda in  Moniga  del  Garda  (www.falkensteiner.com/de/hotel/lake-garda).  Die  Anlage  wird erst seit kurzem von Falkensteiner geführt und bietet tolle Eröffnungsangebote für diese Sommersaison. Großer Wert wird auch auf die kleinen Gäste gelegt. Während die Kinder im Falky-Land spannende Abenteuer erleben, entspannen sich die Eltern im Pool oder am Gardasee. Oder erkunden wie wir die nahen Golfplätze. Vom sehr freundlichen  und  fachkundigen  Rezeptions-Team des Hotels wurde uns der Golf Club  Arzaga als  einer  der  schönsten  Plätze  Italiens  nahegelegt. Nur 7 Kilometer vom Falkensteiner-Resort entfernt, sollten wir hier einen malerischen Golfplatz vorfinden, mit einem von Jack Nicklaus entworfenen  18-Loch-Platz  und  einem  von  Gary Player  gestalteten  9-Loch-Platz.  Unsere  Erwartungen wurde bei weitem übertroffen!

Bereits die Zufahrt  mit  Blick  auf  einen  herrschaftlichen  Palazzo, der heute als Hotel, Clubhaus, Shop und Restaurant dient, ist wirklich einzigartig. Der Platz selbst wirkt wie in die Landschaft „hineinmodelliert“. Bei manchen Abschlägen glaubt man sich in einem Hochglanz-Bilderband von Italien wiederzufinden.  Sogar  mein  11-jähriger  Sohn  war begeistert,  obwohl  er  bei  Loch  13  die  Frage  stellte: „Sind wir hier eigentlich beim Golfen oder am Wandertag?“. Kurzum – nach 18 Löchern weiß man warum man müde ist. Wieder retour im Familien-Resort  konnten  wir  den  Tag  entspannt ausklingen lassen, das herrliche Abendmenü genießen und den Sonnenuntergang am Gardasee beobachten. Bei einem Glas Vino Rosso wurden nun die Pläne für den nächsten Tag diskutiert. „Mann“ wollte eine Biketour starten, „Sohn“ wollte baden, „Frau“ wollte golfen (Der Intensiv-Vorbereitungskurs vom Frühling sollte immerhin genutzt  werden).  „Mann“  hat  gewonnen  und  so wurden am nächsten Tag die wirklich traumhaften Mountainbike-Touren rund um den See erkundet. Anstrengend, aber schön! Natürlich gibt es auch in Österreich sensationelle Bike-Gegenenden, aber eine Tour mit Gardasee-Blick und die anschließende,  wohlverdiente  Portion  Pasta… Italien hat schon was!

Für die zweite Hälfte unseres Kurzurlaubes haben wir  das  Grand  Hotel  Fasano (www.ghf.it)  gebucht. Wow… einfach zauberhaft. Das 5-Sterne Hotel lässt sich als mediterrane Idylle direkt am See beschreiben. Ein herrschaftliches Luxushotel, das von einem 12.000 m 2 großen Park umgeben ist und auch im Bereich Wellness & Spa alle Stücke spielt. Der Rezeptions-Chef lädt und zur Besichtigungs-Tour ein. „Das Hotel wurde bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Jagdsitz des  österreichischen  Kaiserhauses  gegründet. Sehr aufwendig und mit Liebe zum Detail wird laufend renoviert und erweitert. Erst in diesem Jahr wurde mit der Badelandschaft Aqua-Parc der Wellnessbereich auf 3.500 m 2 erweitert,“ wird uns erzählt.  Im  Hinterkopf  das  Relax-Angebot,  ein Cappuccino auf der See-Terrasse und sind wir uns einig. Golfplatz muss warten, jetzt wird entspannt und das Hotel genossen. Aber irgendwann… ruft der Golfplatz… wir kommen. In nächster Umgebung des Hotels gibt es vier traumhafte Plätze, Bogliaco mit 18 Löchern, herrlicher mediterraner Bepflanzung und einem Blick auf fast die  gesamte Länge des Sees, den bereits gespielten  Palazzo Arzaga Golf, den vom deutschen Architekten Kurt Rossknecht konzipierten und designten Chervo San Vigilio, ein 27-Loch-Platz, sowie last but not least der Gardagolf Meisterschaftsplatz. Sie alle sind vom Grand Hotel Fasano aus schnell zu erreichen. Eigentlich sollte der Urlaub viel länger sein, denn wir hätten alle gerne erkundet. Golftechnisch in Hochstimmung, aber körperlich am Ende zog es uns an den Hotelpool und an schließend zum Abendessen.

Zur Auswahl stehen verschiedene Hoteleigene Restaurants. Dieses Mal dinierten wir im Restaurant „Il Fagiano“, dem Aushängeschild des Hotels. Uns wurden experimentelle  Kreationen  und  kreative  Gerichte  serviert, die schwer in Worte zu fassen sind. „Gaumenexplosionen“.  Kombiniert  mit  dem  traumhaften Blick auf den abendlichen Gardasee ein Urlaubsabschluss der schöner nicht sein könnte. Denn egal ob zum Biken, Golfen oder Genießen… Die Region  bietet  wirklich  (fast)  alles  für  aktive Genussurlauber.

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