INDIEN
Incredible India

Golf- und Sightseeing-Reise im Goldenen Dreieck Indiens: Delhi, Agra , Jaipur und Ahmedabad

„Incredible India“ ist der offizielle Slogan des indischen Fremdenverkehrs und er trifft den Nagel auf den Kopf: Indien ist unglaublich. Allerdings, diese Zuschreibung ist zweischneidig, was die Aussage über Indien noch treffender macht.

Inder vermitteln angesichts von Unzulänglichkeiten vor Ort, dass sie um die Zweischneidigkeit von „Incredible India“ wissen. Sie tun dies manchmal resignierend, manchmal die Unzulänglichkeit gespielt ignorierend, manchmal mit einem gekünstelten Lächeln sich so entschuldigen wollend, aber immer mit großer Gelassenheit. Indien ist anders und extrem, Indien ist uns fremd: schmutzig, übel riechend, verstörend, aber auch bunt, quirlig, anziehend, anregend, und wohlschmeckend. Indien ist groß und divers, unüberschaubar divers. Größe und Diversität erklären möglicherweise, warum eine Aussage über Indien gleichzeitig wahr und falsch sein kann. Warum das ganze Bild komplexer ist. In Indien wird für manchen spirituellen oder philosophischen Betrachter eine ganzheitliche Weltsicht und -erkenntnis plausibel. Sie ist das Fundament der Jahrtausende alten indischen Kultur und meint, dass eine Sache oder ein Sachverhalt auch seine Negation, seinen Gegensatz in sich einschließt. Weniger spirituell ganzheitlich, als simpel gegensätzlich: Indien ist staubtrocken und triefend nass, glutheiß und eiskalt, Moloch und leeres Land, unglaublich reich und unglaublich arm, erschreckend rückständig aber auch erstaunlich modern. Indien ist fast ein Kontinent, sicher ein Kosmos für sich. Culture clash: Inder sind stockkonservativ, zermürbend bürokratisch, geben sich exaltiert und vermeintlich selbstbewusst, so sehr dass sie zuweilen arrogant wirken. Ein betrügerischer Händler sieht sich als gewieften Geschäftsmann. Und dann trifft man freundliche und überaus intelligente Inder.

Extragolf & Reisen hat unter anderem diese Sehenswürdigkeiten besichtigt:

Taj Mahal (Agra): Incredible – diese signature sight Indiens und der ganzen Welt ist wirklich unglaublich. Ein Mausoleum, ein Stück Architektur, welches Symmetrie, Ausgewogenheit und Grazie in nie gesehener Perfektion zeigt und noch dazu eine tragisch-romantische Geschichte aufweist. Tausend Mal gesehen, gesehen als Abbild. Erlebt, und das sagen Menschen, die dort waren, ist es noch um eine, gar mehrere Dimensionen formidabler. Tipp: Besuch des Grabmals von Mumtaz Mahal, der so sehr geliebten Frau von Großmogul Shah Jahan, später fand auch er seine Ruhe hier, in den frühen Morgenstunden, zum Sonnenaufgang: Das knöcherne Weiß des Marmors wirkt noch knöcherner, die angestrahlten Halbedelsteine, die in den Marmor eingelassen sind, glitzern in noch fahlem Licht, die Natur in der umgebenden Parkanlage erwacht, die Stimmung ist erhaben.

Samrat Jantar – Observatorium (Jaipur): Beachtenswert ist die hohe wissenschaftliche (mathematischastronomische) Kenntnis in Indien des frühen 18. Jahrhundert. Die überdimensionale Sonnenuhr (27 Meter hoch) zeigt die Zeit auf zwei Sekunden genau. Erstaunlich mit welcher Inbrunst der Auftraggeber Maharaja Jai Singh II astronomische Sternwarten erbauen ließ und seine Studien verfolgt haben muss. Bemerkenswert für den heutigen Besucher ist auch die ästhetische Wirkung der außergewöhnlichen Instrumente, sehen sie doch mit ihren klaren Formen aus wie moderne Kunstwerke, manchmal wieder meint man, sie könnten Inspiration für Salvador Dalí gewesen sein.

Hawa Mahal – Palast der Winde (Jaipur): Imposantestes Lustschloss und schönstes Gefängnis. Die oft fotografierte Fassade zur Straße hin weist 953 kleine, kunstvoll gestaltete und vergitterte Fenster auf, durch sie konnten Haremsdamen, unbeobachtet, das Treiben auf der Straße verfolgen. Der Palast ist Teil des Stadtpalastes des Maharajas in der Altstadt von Jaipur – The Pink City – und so wie diese rosafarben.

Extragolf & Reisen hat unter anderem diese Golfplätze bespielt:

Jaypee Greens Golf Course (Noida/Großraum Delhi): Ein von Greg Norman designter 18 Loch, Par 72 Platz. Er ist eingebettet in einen größeren Komplex von Freizeit-, Sport- und Wohnstätten. Vom Golfplatz aus sieht man immer wieder die Skyline von Noida, ein Teil des modernen Indien. Der Platz – wie die anderen hier vorgestellten – entspricht guten internationalen Standards und ist wegen seiner Wasserhindernisse, seiner 88 Bunker und seiner Länge sehr herausfordernd.

ITC Classic Golf Club (½h von Gurgaon/1 ½h von Delhi): Hier findet man dreimal 9 Löcher vor: The Ridge, The Valley, The Canyon. Gemäß der Philosophie von Jack Nicklaus – Nicklaus Design – hat man einen strategisch zu spielenden Platz realisiert, damit ist der genaue Spieler gegenüber dem longhitter bevorzugt und auf manchen Löchern lässt man den Driver lieber im Bag. Hat der Golfer die 98 Bunker hinter sich gelassen, darf er sich auf bis zu 27 ondulierten Grüns beweisen.

Kalhaar Blues & Greens Golf Club (Ahmedabad): Ebenfalls ein Nicklaus Design Platz mit 18 Loch, Par 72. Der Course hat, obwohl ein Inlandsplatz ein links style feel, ist in einem ausgezeichneten Zustand und er wird als der schwierigste Platz Indiens bezeichnet: wahrlich er ist lang, er hat reichlich Hindernisse, er weist sehr, sehr schnelle Grüns auf. Das Rundherum jedoch ist bestenfalls im Aufbau, d.h. man sieht reichlich halb fertige Einfamilienhäuser, zuhauf Bauschutt und der nette Manager haust noch in einem Kammerl.

Info

Reisezeit: Indien wird vom Monsun geprägt, dessen Auftreten schwankt und schwankt immer mehr. Ein Golfurlaub im goldenen Dreieck ist erst nach dem Sommermonsun Mitte/Ende September und vor der großen Hitze beginnend mit Ende März zu empfehlen.
Visum: Mitteleuropäer benötigen für einen Indien-Aufenthalt ein Visum.
Flugverbindung: Air India fliegt Wien-Delhi nonstop mit modernen Boeings 787-8. Fluglinien der Golfregion fliegen mit Zwischenstopp auf ihren jeweiligen Hubs.
Unterkünfte: Die den westlichen Touristen angebotenen Hotels gehören meist zu Ketten. Sie weisen die üblichen internationalen oder US-amerikanischen Standards auf. Etwas unpersönliches, aber professionelles Service. In Indien kommt ein effekthaschender Luxus dazu. Positive Ausnahme, denn hier ist der Luxus echt: The Imperial in Janpath, New Delhi.
Essen: Wer indisches Essen mag, wer ein gewisses Maß an Schärfe liebt, wird begeistert sein. Selbst ein einfaches Gericht wie ein dal bereitet wahren Genuss. Meinung des Autors: Eine Kombination aus Golf und Kultur (Sightseeing) in Indien kann für den Flexiblen und Aufgeschlossenen, eine tolle, eine exotische und eine ein wenig abenteuerliche Reise – letztlich eine „unglaubliche“ Reise sein.

Ihr Reise-Spezialist nach Indien:
Gruber-Golfreisen GmbH
Maria Böhm
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