Englands Golf Coast zwischen Blackpool und Liverpool
Englands Golf Coast zwischen Blackpool und Liverpool

Für wahre British Open Fans

Zwischen  Blackpool  und  Liverpool  an  der  englischen  Westküste  liegt Englands Golf Coast. Mittlerweile gehören 12 der feinsten Golfplätze der  Region  dieser  Vereinigung  an.  Darunter  traditionelle  Clubs  wie
 Royal Lytham & St. Annes, Royal Birkdale und Royal Liverpool (Hoylake) – alle drei Austragungsorte der British Open, dem ältesten Golfturnier der  Welt.  2014  fanden  in  Hoylake  am  Royal  Liverpool  die  133.  Open
Championship,  auch  „The  Open“  oder  „British  Open“  genannt,  statt.  ExtraGolf & Reisen besuchte die englische Westküste und war begeistert.

Rory  McIlroy  krönte  sich  vergangenen  Juli  am Royal Liverpool mit seinem ersten British Open-Titel, wir konnten im September bei sonnigen 20 Grad auf den Spuren der Stars über die 18 Spielbahnen des ehrwürdigen Golfplatzes schreiten. Wie auch die besten Professionals starteten wir von Abschlag Nr. 17, da sich Grün Nummer 16 aufgrund der riesigen Tribünenaufbauten besser als Schlußloch  eig nete. Ab dieser Saison wird übrigens wieder von der Eins gestartet. Der 1885 eröffnete Royal Liver pool zählt schon alleine aufgrund der Tradition zur „Life-to-play Liste“ aller Golfer und war bei unserem Besuch aufgrund des kaum herrschenden Windes  auch  für  Durchschnittsgolfer  spielbar.  Von April bis Oktober kostet das Greenfee 175 englische Pfund, über den Winter deutlich  weniger.

Mehrere hundert Meter vom Strand entfernt liegt  Royal Lytham St. Annes, der dennoch als Links-Kurs zählt, auch wenn einige Löcher dies nicht vermuten lassen würden. Seit 1897 wird als Eröffnungsloch ein Par 3 gespielt, ein Unikat in der Major-Geschichte. 2012 konnte sich Ernie Els den Pokal der British Open sichern, 1961 und 1977 war Royal Lytham St. Annes auch zweimal Austragungsort des Ryder Cup. Direkt auf der Anlage
stehen  im  Dormy  House  Zimmer  zur  Übernachtung  bereit, das Greenfee kommt bis Ende September auf 180  englische  Pfund  und  im  Winter  auf  130  (jeweils wochentags).

Für uns zählte Royal Birkdale zum absoluten Höhepunkt der drei British Open Plätze. Das reinweiße Clubhaus im 30er-Jahr Stil wirkt am ersten Blick zwar nicht wirklich typisch englisch und  etwas seltsam, dafür bieten  die  18  Spielbahnen  pures  Links-Golf-Vergnügen und  sind  absolut  sehens wert.  2008  gewann  Padraig Harrington die Open, letztes Jahr Mo Martin die Women’s Open Championship und 1965 sowie 1969  wurde
der Ryder Cup am Royal Birkdale ausgetragen, der 2017 wiederum die besten Golfer der Welt zur Open Championship begrüßen wird. Das schlägt sich leider auch auf die Greenfee-Preise nieder, so kostet eine Runde bis Ende September unter der Woche 205 englische Pfund, im Winter um 50 Pfund weniger.

Abseits  der  British  Open-Plätze  bietet  Englands  Golf  Coast eine Vielzahl an Kursen mit einem Greenfee weit unter  100  Pfund.  Wir  können  Ihnen  folgende  Plätze empfehlen: Den Southport & Ainsdale Golf Club, Austragungsort der Ryder Cup Matches 1933 und 1937, The West Lancashire Golf Club, Hillside Golf Club, Fairhaven und Formby GC.

Untergebracht wurden wir in Lytham, südlich von Blackpool, im Clifton Arms Hotel. Das im typisch englischen Stil erbaute 48 Zimmerhaus liegt  direkt am Strand in unmittelbarer Nähe der Lytham Windmühle, bietet ein ausgezeichnetes Frühstück und eignet sich wunderbar für Ihre Golf ausflüge in den Fairhaven GC und den Royal Lytham  Golf  Club. 

In  Liverpool  wohnten  wir  im Malmaison Hotel, einem modernen Hotel mit 130 stylischen Zimmern am Princess Dock. Liverpool’s Zentrum, bekannt  durch  seine  unzähligen  Clubs,  kann  vom  Malmaison in knapp 15 Fuß minuten problemlos erreicht werden,   Royal  Liver pool  liegt  eine  halbe  Autostunde entfernt.

www.englandsgolfcoast.com
www.visitbritain.com