Investieren statt spekulieren

Das ist das Credo der Schoellerbank, einer der größten Privatbanken Österreichs. Rund 20.000 Kunden vertrauen diesem Know-how. Die Fachpresse zeichnet die Schoellerbank dafür als „beste Privatbank“ aus. Anlass genug für Univ.-Lektorin Mag. Karin Strahner, Chefin des exklusiven Wirtschaftsclubs K.S.-Circle (www.ks-circle.com) den Vorsitzender des Vorstands, Mag. Franz Witt-Dörring im wunderschönen Palais Rothschild in der Wiener Innenstadt zum BizTalk zu treffen. 

„Investieren statt Spekulieren“, wie darf man das verstehen?
Wir vertreten ein einfaches, aber erfolgreiches Prinzip: Die Interessen unserer Kunden stehen vor jenen der Bank und wir bemühen uns um nachhaltige Wertschöpfung. „Investieren“ steht dabei für eine aktive und verantwortungsvolle Streuung des Vermögens unserer Kunden. Wir wählen ausschließlich geprüfte und qualitativ hochwertige Anlageoptionen für die Investitionen aus. „Spekulieren“ steht hingegen für ein riskantes Spiel, bei dem man vielleicht mit viel Glück kurzfristig Geld verdienen kann, es kann aber auch gefährlich und sogar ruinös sein. Das vermeiden wir konsequent! Wir investieren langfristig, denn nachhaltige Wertschöpfung ist erst dann möglich, wenn eine Investition auch genügend Zeit hat sich zu entwickeln.

Wie sieht das mit Modetrends an den Finanzmärkten aus?
Sehr gefährlich! In der Vergangenheit gab es viele Hypes an der Börse und schließlich haben dabei viele Anleger auch viel Geld verloren. Wir waren und sind da nirgendwo dabei, wir handeln antizyklisch und laufen keinen Mode trends hinterher. Damit positionieren wir uns bewusst immer wieder gegen vorherrschende Marktstimmungen und erarbeiten aktiv Investitionschancen für unsere Kunden. Das lässt sie dementsprechend auch in einem Krisenjahr ruhig schlafen.

Das klingt auch nach Beständigkeit, richtig?
Beständigkeit ist eine der elementaren Säulen unseres Erfolgs. „Tradition“ gepaart mit „Innovation“. Die Schoellerbank zählt zu den traditionsreichsten und ältesten Privatbanken Österreichs. Beginnend bei unserer 184-jährigen Geschichte reicht das bis zur Treue unserer Kunden und sogar bis hin zu unseren Mitarbeitern, die uns oft ein Arbeitsleben lang verbunden sind. Einer der weiteren Erfolgssäulen ist die stetige Innovationskraft: unsere hauseigene Fondsgesellschaft legte den ersten Dachfonds auf, präsentierte den ersten Fonds mit Inflationsschutz und ist immer wieder Vorreiter bei neuen Anlagethemen. Für diese herausragende Performance unserer Produkte erhalten wir regelmäßig Auszeichnungen vom Analysehaus Morningstar.

Apropos Auszeichnungen, hier stehen ja einige Trophäen...
Diese Auszeichnungen, die Sie hier sehen, sind eine wohltuende Anerkennung von der Fachpresse: zum wiederholten Male Platz 1 im Vermögensverwalter-Test des deutschen Elite Report 2017; „Best Private Bank in Austria 2017“ vom renommierten US-amerikanischen Magazin Global Finance, Best Private Bank in Austria der britischen Branchenmagazine „The Banker“ und „PWM Professional Wealth Management“, herausgegeben von der Financial Times und schließlich wurde die Schoellerbank vom österreichischen Fachmagazin DerBörsianer sowohl als „Beste Privatbank 2016“ und „Beste Bank 2016 in Österreich“, und von der deutsche Wirtschaftswoche als eine der besten Vermögensverwalter 2016 ausgezeichnet. Diese Auszeichnungen liegen uns sehr am Herzen und wir sind stolz darauf. Dennoch: das größte Kompliment sind unsere zufriedenen und treuen Kunden!

Apropos Kunden und Kundenbetreuung: wie wichtig ist dabei der persönliche Kontakt?
Ohne persönliche Gespräche funktioniert Private Banking nicht. Diese müssen regelmäßig stattfinden! Nur so können wir uns auf die individuellen Bedürfnisse und Erwartungen einstellen und maßgeschneiderte Strategien entwickeln.

Wickeln sie auch das Alltags-Bankengeschäft ab, oder ist die Schoellerbank eine reine Privatbank?
Die Kernkompetenz des Hauses liegt neben der Anlageberatung und dem Vorsorgemanagement vor allem in der Vermögensverwaltung. Doch: gleichzeitig decken wir auch das gesamte Spektrum des modernen Bankengeschäfts ab und erleichtern so den finanziellen Alltag unserer Kunden. Dazu zählen Serviceleistungen wie Girokonto, Kreditkarte, Sparbuch, Golddepot oder Online Banking.

Wie sieht ein typischer Schoellerbank-Kunde aus?
Wir betreuen Privatkunden ebenso wie Stiftungen, Firmenkunden und institutionelle Anleger. Grundsätzlich betreuen wir Kunden ab einer Portfolio-Zielgröße von mindestens € 400.000,–. Bei geringerem Volumen muss uns das erkennbare Potenzial überzeugen, dann finden wir auch hier individuelle Lösungen.

Lassen Sie uns über Ihre Präsenz reden. Ist die Schoellerbank in ganz Österreich vertreten?
Die Schoellerbank ist die einzige österreichweit präsente Privatbank! Wir haben 10 Standorte: einen in Wien, zwei in Salzburg und je einen in Linz, Wels, Innsbruck, Bregenz, St. Pölten, Graz und Klagenfurt. Unser Hauptsitz ist in Wien im Palais Rothschild, einem Juwel zeitgenössischer Architektur. Traditionelle Hülle mit völlig neu renoviertem Hightech-Kern, das passt perfekt zu uns.

Wem gehört die Schoellerbank eigentlich?
Wir sind eine 100%ige Tochter der Bank Austria und gehören damit zur UniCredit-Bankengruppe. In der Gruppe sind wir stär
 ker wenn es um rechtliche und steuerliche Aspekte, Compliance-Themen, oder um klassisches Geschäft in Zentral- & Osteuropa geht. Dennoch: wo Schoellerbank draufsteht, ist auch Schoellerbank drin, d.h. wir leben eine Zweimarkenstrategie und agieren unabhängig in unseren Investmentmeinungen und -strategien von der Muttergesellschaft.

Die größten Herausforderungen für die Zukunft? Was raten Sie Ihren Kunden?
Angesichts der schwierigen Lage auf den Geld- & Kapitalmärkten ist eine solide und streng qualitätsorientierte Vermögensverwaltung umso wichtiger. Generell ist ganz klar ein Trend zum Wertpapier zu erkennbar, auch die Risikoneigung nimmt zu, da werden Beratung und Aufklärung immer wichtiger. Bei einer Neuveranlagung raten wir immer zu einer umfangreichen Diversifikation in den verschiedenen Anlageklassen. Ebenso sollte eine ausgewogene Gewichtung von liquiden Mitteln, Immobilien, Versicherungen, möglicherweise Beteiligungen und sonstigen Vermögenswerten (z.B. Edelmetall, Kunst etc.) berücksichtigt werden. Und dann liegt es an der Risikoneigung des Kunden, seiner Erwartungen und dem möglicherweise kurzfristigen Bedarf an liquiden Mittel. Entscheidend ist es, den Kunden zu verstehen und individuell auf ihn und seine Wünsche und Bedürfnisse einzugehen. Wir nehmen uns viel Zeit dafür!

Zeit war das Stichwort. Wie sieht es mit Golf aus?
Golf ist ein fantastischer Sport: erholend, entspannend und gesund. Ich spiele seit über 30 Jahren leidenschaftlich gerne, aber auch meine ganze Familie. Es stimmt, Golf braucht auch Zeit, deshalb schenken mir meine Frau und meine vier Kinder immer wieder eine gemeinsame Runde Golf. Es ist so kostbar, Zeit miteinander verbringen zu können!

Schoellerbank Aktiengesellschaft
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www.schoellerbank.at
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Tel: +43 1 534 71-0