GOLF UND TENNIS

Das Spiel mit größeren und kleineren Bällen

Golf – Frühling – Südtirol, war in den letzten Jahren ein Fixpunkt in unserem Terminkalender. Im letzten Winter haben wir jedoch die Bälle getauscht und unsere eingestaubten Tennisschläger wieder ausgepackt. Der Frühlings-Urlaub sollte aus diesem Grund für beide Sportarten genutzt werden. Übrigens: Tennis erlebt gerade wieder einen Boom! Die Herausforderung war nun ein geeignetes Hotel zu finden, wo Tennis und Golf in Kombination angeboten werden. „Empfohlen und gefunden“ – der Quellenhof im südtirolerischen Passeiertal. Bereits die Anreise über den Jaufenpass war ein Highlight und man erlebt einen Wechsel der Jahreszeiten. Blühende Sträucher, Palmen und mediterranes Klima durch die 300 Sonnentage im Jahr. Das großzügige Resort mit dem einmaligen Sport & Fitnessangebot hat uns zum Staunen gebraucht. Im Quellenhof können Aktivgäste wirklich aus dem Vollen schöpfen: Ein eigener Golfplatz, 8 Tennisplätze, eine Reithalle mit Schulpferden, täglich wechselnden Fit- und Aktivprogramm, 100 Mountainbikes und E-Bikes, und ein olympisches Sportbecken! Unser Aktiv-Tag beginnt mit einer Tennisstunde bei Klaus, dem wahrscheinlich besten Tennislehrer Südtirols. Was vor dieser Trainingseinheit ein plan- und zielloses Gerenne war, entwickelte sich dank seiner Tipps zu einem Spiel. Nach einer kurzen Erfrischungsrunde in einem der Pools – um gleich dem Muskelkater entgegen zu wirken – ging es nun in Richtung Golfplatz Passeier-Meran, der nur 5 Autominuten vom Hotel entfernt liegt. Mit einigem Respekt auf den anspruchsvollen Platz (am Vortag erzählte uns ein Hotelgast von den Höhenunterschieden und Schwierigkeiten) starteten wir nun unsere Golf-Saison. Das Resumé schon mal vorab: Up’s and down’s. Die landschaftliche Lage und die Ausblicke auf die traumhafte Berglandschaft sind sicherlich eine Besonderheit. Der Parcour hat es in sich! Die sommerlichen Temperaturen, der sportliche Platz und das Tennis-Spiel am Vormittag haben mich nach den ersten 9 Löchern ins Clublokal auf einen Apfelsaft gezogen. Witziges Detail: Der steile Anstieg zum Clubhaus kann hier mit der kleinsten Schienenbahn Südtirols „dem Psairer-Bahni“ bewältigt werden. Nach diesem sportlichen Tag lockt nun der gigantische Wellnessbereich des Quellenhofs. Beachtliche 10.000 m² misst das Wellnessparadies. Klaus unser Tennislehrer und gleichzeitig Sauna-Chef empfahl uns den heutigen Aufguss in der See-Event-Sauna. Wir erlebten an diesem Tag eine heiße Show mit tanzenden Steinzeitmenschen – darf man nicht verpasst haben.
Am nächsten Tag machte sich trotz Saunaerlebnis ein leichter Muskelkater bemerkbar. Doch Tennislehrer Klaus zeigte kein Mitleid und „jagte“ uns über den Platz. Mit Erfolg – bereits nach wenigen Tennis-Einheiten hat sich eine spürbare und sichtbare Verbesserung unseres Zusammenspiels ergeben. Tennis ist für mich eine sehr kurzweilige sportliche Aktivität und die ideale Ergänzung zum Golf. Also los, Golfrunde 2. Nachdem wir gestern bereits die ersten 9-Loch kennengelernt hatten, ging es an diesem Tag eindeutig besser. Für die Anfänge der Saison gar nicht mal so schlecht. Mit einem letzten Blick auf die umliegende traumhafte Landschaft verabschieden wir uns vom Golfplatz.
Wieder retour im Hotel durften wir zum Abschluss dieser Reise erfahren, was japanische Kochkunst und Südtirol verbindet. Zusätzlich zur Halbpension haben die Quellenhof-Gäste die Möglichkeit in verschiedenen hauseigenen Gourmet-Restaurants (gegen Aufpreis) zu dinieren. Also ausgesprochene Sushi-Fans haben wir uns für das neue Teppanyaki-Restaurant entschieden, wo auf einer heißen Stahlplatte vor unseren Augen Köstliches zubereitet wurde. „Gebratene Garnele, Jakobsmuschel und Babyspinat“ oder „USBeef mit passender Beilage und Yalinku“. Ein kulinarisches Highlight was mir noch ewig in Erinnerung bleiben wird.
Fazit: Die Kombination aus Tennis und Golf haben wir in diesem Hotel genossen – vormittags das sportliche „Auspowern“ und nachmittags 9-Loch-Golf.