Dublin
Golf in und um Dublin

Die irische Golfhauptstadt

Von der Wirtschaftskrise profitieren Golfer in Irland  – selbst einige der berühmtesten Kurse können derzeit um wenig Geld gespielt werden.

„Die Grüne Insel“, wie Irland of genannt wird, ist (neben Schottland) schon seit Langem als Europas beste Golfdestination bekannt. Die Republik Irland und Nordirland beheimaten zusammen rund 420 Golfplätze, zudem befinden sich ein Drittel aller Linkskurse der Welt auf dieser Insel. Als Golfziel bietet sich unter anderem die Hauptstadt Dublin an, in der Nähe der Metropole befinden sich um die 100 Golfkurse. Aer Lingus fliegt mehrmals die Woche von Wien direkt nach Dublin, die Flugzeit beträgt zweieinhalb Stunden.

Unbedingt einmal gespielt haben sollte man den „Palmer Course“ des K Club, knapp außerhalb von Dublin gelegen, der 2006 Austragungsort des Ryder Cup war. Golflegende „King“ Arnold Palmer gestaltete den Parcours im amerikanischen Design mit zahlreichen Wasserhindernissen. Weiters gibt es den „Smurfit Course“, der im Stile eines „inland-links“ Kurses (also ein Linksdesign, welches sich nicht an der Küste befindet) gestaltet wurde.
In der Nähe des K Club befindet sich das luxuriöse Resort Carton House, das auf einem riesengroßen und ondulierten Areal liegt, und welches ebenfalls über zwei 18 Loch-Kurse und ein chiques Hotel verfügt.

Der „The Montgomerie Course“, vom Ryder Cup-Kapitän Colin Montgomerie entworfen, war zweifacher Austragungsort des „Irish Open“ und gilt als einer der schwersten Kurse der Region. Der „The O’Meara Course“, vom zweifachen Major-Sieger Mark O’Meara entworfen, wird durch Höhenunterschiede und strategisch positionierte Bunker charakterisiert. Nur auf den Spielbahnen 13 bis 15 kommt Wasser ins Spiel.

Südlich von Dublin befindet sich der European Club, der zu den weltbesten Linkskursen zählt. Pat Ruddy, der redselige Designer und Eigentümer, der stets einen Witz auf seinen Lippen hat, steht noch selbst oft im Pro-Shop und begrüßt Gäste und Mitglieder. Der Parcours verfügt über 20 Spielbahnen – zusätzlich zu den 18 Loch gibt es zwei optionale Par 3s, die Löcher 7a und 12a. Nicht weit entfernt befindet sich Druids Glen, 2005 zum „europäischen Golf Resort des Jahres“ gewählt. Das Druids Glen Marriott & Country Club verfügt über 148 elegante Zimmer, zwei Restaurants und eine Bar. Druids Glen wurde von Pat Ruddy entworfen, der Parkland-Parcours wird zu den besten Kursen Irlands gezählt. Druids Heath, der zweite 18-Loch Platz des Resorts, wurde als eine Mischung aus Links- und Parkland-Kurs gestaltet und verfügt daher über eine außergewöhnliche Optik.
Nördlich von Dublin befindet sich The Island, ein klassischer Linksplatz, der noch immer zu den Geheimtipps zählt.

Das unorthodoxe Layout der ersten Neun setzt sich aus acht Par 4-Spielbahnen en suite (!) zusammen, das 9. Loch ist ein Par 3. Der neueste Kurs der Region ist Killeen Castle, ein „Jack Nicklaus Signature Course“, der erst vor Kurzem eröffnet wurde aber bereits 2011 den Solheim Cup veranstalten wird. Von den Championship-Tees ist der Platz fast 7.000 Meter lang, als weitere Herausforderungen gestaltete der „goldene Bär“ zahlreiche Bunker, integrierte mehrere Wasserhindernisse in das Layout und entwarf große und ondulierte Grüns. Der Club beheimatet die einzige „Dave Pelz Scoring Game School“ außerhalb der USA.Die Schule, die nach der Lehrmethode von Dave Pelz, „Guru des kurzen Spiels“, Autor mehrerer Bücher zu dem Thema sowie Trainer zahlreicher Top-Spieler, darunter Phil Mickelson, unterrichtet, bietet Ein-, Zwei- und Dreitageskurse an.