Como

Malerische Dörfer und pompöse Villen

Winzige Dörfer mit ihren charakteristischen Steinhäusern und herrschaftliche Villen entlang des Ufers des Comer See bezaubern ebenso wie die Kulturstadt Como und die umliegenden Golfkurse.

Das Gebiet der Provinz Como erstreckt sich entlang des gesamten Westufers des Comer Sees und der Larianischen Halbinsel. Die begrenzte Ausdehnung dieser Region soll nicht täuschen, denn nur wenige können sich einer Vielfalt an Landschaften, Panoramen und Ansiedlungen rühmen. Kurze Distanzen trennen hier das Hochgebirge vom See, das urwüchsige Alpental vom Hügelland und die Stadt von kleinen Dörfern. Como, eine antike, vor 2.000 Jahren von den Römern gegründete Stadt, ist heute der Knotenpunkt der Provinz, wo Geschichte, Kunst und Kultur mit der führenden Stellung, die die Stadt in den Bereichen Wirtschaft, Dienstleistungen und im Handel hat, in perfektem Einklang stehen.

Die Provinz Como ist einer der ältesten Industriegebiete Italiens, das sich insbesondere in einigen Bereichen wie der Fertigung und Verarbeitung von Seide, Spitze, Glas und Möbel entwickelt hat. Die Industrie hat einen Anteil von 52% am Comer Wohlstand, man zählt 50.436 Unternehmen und das durchschnittliche Einzeleinkommen ist das höchste in Italien. Dadurch lassen sich auch die unzähligen, eleganten Villen entlang des Lago di Como erklären, die dem einzigartigen Flair der Gegend ihren Stempel aufdrücken. Die am Comer See gelegenen Ortschaften besitzen einen zeitlosen Zauber, die sie bereits für all die vornehmen Reisenden, die in den vergangenen Jahrhunderten über die Alpen nach Italien reisten, zu obligatorischen Etappen machten. Der Comer See ist einer der tiefsten Seen (410m) Europas, der mit seiner hohen Wassermasse großen Einfluss auf das Klima seiner Ufer ausübt. In Como liegt die mittlere jährliche Durchschnittstemperatur bei 13°C, ideal für den Golfsport.

Aushängeschild der Region ist zweifellos die seit dem Jahre 1926 bestehende 18-Loch Anlage des GC Villa d`Este. Die Spielbahnen des altehrwürdigen Nobelclubs werden von gigantischen Kastanien-, Birken- und Pinienwäldern umgeben und zählen zu den abwechslungsreichsten und schwierigsten in Italien. Schon 1907 wurde der GC Menaggio e Cadenabbia von einem wohlhabenden Untertan der englischen Krone gegründet und bietet romantisches, hügeliges Golfspiel im noch immer erhaltenen typisch englischen Stil. Wer jedoch eine pompöse 36-Lochanlage aus der Feder von Jim Fazio spielen und den Spuren von Greg Norman oder Severiano Ballesteros folgen will, sollte den mehrfachen Austragungsort der „Open d`Italia“, den GC Monticello wählen.