WORLD EXPLORER
Entlang Europas Atlantikküste

EINE ENTDECKERGOLFREISE

Auf einzigartige Weise verbindet eine Golfreise mit der „World Explorer“, traditionellen Hotels, außergewöhnlichen Golfplätzen und gemeinsamen Erlebnissen die Ansprüche von Genuss, Eleganz, Kultur, Frohsinn und Sport. Das wollte ein Schar Golferinnen und Golfer aus Österreich, Deutschland und der Schweiz selbst einmal hautnah erleben. Zumal sie auf der Route zwischen Dublin und Lissabon einige Golf-Highlights erwartete.

Die Reise beginnt in Dublin. Bei ersten Begegnungen in dieser irischen Metropole zeigt sich vor allem ein Wechselspiel von Betriebsamkeit, Gelassenheit, Fröhlichkeit, aber auch Melancholie – eben typisch irische Lebensart. Dass der grüne Inselstaat auch als „das“ Golfland schlechthin gilt, ist nichts Neues. Ein Blick auf die Touristenkarte zeigt: Allein im Stadtbereich der Hauptstadt Dublin gibt es dreizehn 18-Loch-Golfanlagen!

Irisches Golf-Gefühl
In Dublin angekommen, schlendern wir erst einmal durch das Zentrum der Stadt. Treffpunkt am Abend ist ein historischer Pub, wo wir mit Sandwiches, Guinness und Musik auf Irland eingestimmt werden. Das „Golfer-Du“ macht es wirklich leichter, sich schnell kennenzulernen. Wir verstehen uns auf Anhieb, denn wir alle wollen das Gleiche: entdecken, erleben, golfen und genießen. Na, dann „sláinte“! Am nächsten Tag nutzen wir unseren Transfer zum Howth Golf Club auch als individuelle Stadtrundfahrt. Wie sich später herausstellt, vergnügen wir uns auf einem atemberaubenden Golf-Areal. Im Club gibt uns der Pro den Rat: „Schlagt noch ein paar Bälle auf der Driving Range. Ihr seid ja schließlich in Irland, wo jeder zweite Einwohner Golf spielt. Und lasst Euch auch nicht zu sehr von den spektakulären Ausblicken über die Dublin Bay vom zügigen Golfspiel ablenken!“ Klar, dass wir uns von unserer besten Seite zeigen.

Vom Grün aufs Schiff
Nach einem Drink in der irisch-traditionellen Club-Lounge geht es direkt an Bord der „World Explorer“. Die ersten Eindrücke: hell und geschmackvolles Interieur und überaus freundliches und ein fast schon familiäres Willkommen der Crew. Wir spüren die persönliche Ansprache – kein Wunder bei der überschaubaren Größe des Schiffes mit nur 90 First-Class-Kabinen und Suiten. Schnell vergessen ist auch die vor der Reise aufkommende Frage, ob die Schrankräume wohl auch groß genug seien, wir haben ja schließlich Tages- und Bordkleidung für Wind und Wetter dabei, dann das „Elegante“ für Galas und natürlich unsere Golf-Outfits. Keine Sorge, die Kabinen bieten jeglichen Komfort, den Gäste von Superior-Hotels auch an Land erwarten. In unserer Kabine schauen wir durch das große, zu öffnende Panoramafenster – es ist wie ein ganz persönliches „Urlaubskino“. Wow, das hat schon was! Die „World Explorer“ bringt uns noch am Abend nach Cork, der zweitgrößten Stadt Irlands. Hier spielen wir den Old Head Golf Links, er gehört zu den weltweit spektakulärsten Plätzen. Der Kurs liegt nämlich auf einer Halbinsel mitten im Atlantik. Allein der Weg dorthin über eine schmale Straße, die durch die wild zerklüftete Felslandschaft führt, lässt Einzigartiges erwarten, wie z.B. lautes Meeresrauschen. Beim abendlichen Dinner tauschen wir unsere Golferlebnisse aus, die wir im Golfland Irland genossen haben. Und wie immer tragen die Zahlen der Ballverluste, Dreier-Putts, Pars oder Birdies für einige zum Frust, für andere zum Stolz, aber oft auch zur Erheiterung bei.

Über Cornwall nach Spanien
Weiter geht die Reise in das englische Fowey. Der malerische Ort liegt in der englischen Grafschaft Cornwall, die wir aus den Filmen von Rosamunde Pilcher kennen. Heute ist golffreier Tag. Wir bummeln und shoppen durch die Gassen, bis wir in einem Straßencafé am pittoresken Hafen zu „Scones with Clotted Cream & Strawberry-Marmelade“ einkehren. Ein absolutes Muss in Cornwall! Nach einem erholsamen Seetag landen wir in La Coruña in der nordspanischen Region Galizien. Die Stadt ist bekannt für ihren römischen Leuchtturm und die Plaza de María Pita. Auf dem „La Zapateira“, wie der Real Club de Golf de La Coruña genannt wird, kommen wir uns vor wie auf einer Runde durch einen botanischen Garten mit Pflanzen aller Art, viel Buschwerk und besonders altem Baumbestand. Unser Eindruck über den Platz: anspruchsvoll, aber mit Geschick und ein wenig Glück für alle Handicaps zu schaffen.

Olá, schon in Portugal!
Dann heißt es wieder Leinen los. Wir fahren in Richtung Porto. Unser Schiff liegt auf Reede, das heißt wir werden mit Tenderbooten an die Pier gebracht. Im Hafenbereich erblicken wir die sogenannten Portwein-Boote, die die Weinfässer von den Weingütern entlang des Flusses Douro für den weltweiten Export zu den großen Schiffen transportieren. Klar, dass am Abend auch für uns eine Portwein-Verkostung auf dem Tagesprogramm steht. Und die Golfplätze? Sie gehören zu den ältesten in Europa. Denn englische Portwein-Händler, die ohne ihren geliebten Zeitvertreib nicht auskommen konnten, bauten hier bereits Ende des 18. Jahrhunderts die ersten Fairways und Greens, wie im Oporto Golf Club, einem echten Links-Course. Der Club ist stolz darauf, seine Tradition zu wahren. Spielerisch ist hier zweifellos der Nordwind das größte Hindernis.

Auf Wiedersehen!
Zurück an Bord bitten uns der Kapitän und die Offiziere der „World Explorer“ zur Abschieds-Gala mit einem ausgefallenen Sterne-Menü. Das Glas erklingt vor dem Hauptgang: Der Kapitän bringt einen Toast aus und erwähnt dabei auch einige besonders süffisante Anekdoten dieser erlebnisreichen Reise. Schluss? Nein! Noch einmal treffen wir uns an Deck für einen träumerischen Blick in den Sternenhimmel und in der Bar für einen Nightcap. So lässt es sich gut nach Lissabon shippern. Am nächsten Morgen heißt es adé „World Explorer“. In Lissabon machen wir uns zu einer etwas anderen Stadterkundung auf: Wir unternehmen eine Rundfahrt mit der nostalgischen Tram 28 – Elétrico. Die Route der Straßenbahn führt uns über die Hügel von Lissabon, in steilen Kurven auf und ab, durch unglaublich enge Gassen und vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Zum Abend hin wird es kulturell-romantisch, und zwar beim Besuch in einem Altstadt-Lokal mit landestypischen Tapas, genüsslichem Wein und tiefsinniger Fado-Musik. Am nächsten Tag treffen sich die Golfer zu einem letzten gemeinsamen Spiel im Estoril Golf Club. Von der Anlage eröffnet sich uns ein beeindruckender Ausblick über Estoril und auf den Atlantik. Sehr speziell sind die bis zu 200 Meter langen Par 3-Löcher. Und am Ende: Eine launige Ansprache bei Portwein und Gebäck im majestätisch anmutenden Hotel Palácio Estoril markiert den erlebnisreichen Abschluss unserer Golf-Entdeckungsreise. Unser Fazit: Ob alt oder neu, es wurde vieles entdeckt, genossen und bestaunt: die „World Explorer“, die Menschen, die Regionen und die gemeinsamen Golferlebnisse.

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