Dresden
Golf in Dresden

Wie Phönix aus der Asche

Dresden – die Stadt an der Elbe überrascht seine Besucher durch neuen Glanz der wieder aufgebauten Kulturschätze und bietet neben kulinarischen auch höchsten Golfgenuss.

Dresden, Februar 1945: Luftangriffe durch englische und amerikanische Bomber.
Die Stadt wird auf 15km² eingeäschert. Der Dresdner Neumarkt – ein Ensemble aus Adelspalais, Bürgerhäusern und Hotels – ist ein Trümmerhaufen. Die Semper Oper oder das Residenzschloss sowie sämtliche spätbarocken, wie auch der monumentale Höhepunkt des protestantischen Kirchenbaus, die Frauenkirche total zerstört. Jahrzehntelang standen diese Ruinen als ein drohendes Mahnmal, als man in den Achtziger Jahren in mühevoller Kleinarbeit mit deren Rekonstruktion begann. Teilweise aus den Originalsteinen entstanden, konnte der imposante historische Platz (Neumarkt) an der Frauenkirche in Anlehnung an seine einstige prachtvolle Barockgestaltung aus dem 18. Jahrhundert mit den zahlreichen Gassen und Gebäudefassaden wieder hergestellt werden.

Die Semper Oper konnte 1985 eröffnet werden, die Vollendung und festliche Weihung der Frauenkirche wurde 2005 vorgenommen. Heute erstrahlt die geschichtsträchtige Hauptstadt des Bundeslandes Sachsen in neuem Glanz und besticht mit weltberühmten Kunst- und Kulturschätzen wie zum Beispiel das „Historische Grüne Gewölbe“ – die prächtigste Schatzkammer Europas (der, als eine Art, begehbarer Tresor zeigt Juwelier- und Goldschmiedekunst in höchster Vollendung).

Dresden ist seit jeher auch ein ebenso bedeutender Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort.
So wurde 1707 in Dresden das europäische Porzellan erfunden und in Meissen – nur wenige Kilometer abwärts der Elbe – 1810 die erste Porzellanmanufaktur Europas gegründet. In der Kleinstadt Glashütte unweit von Dresden fertigt man seit 1845 Uhren von höchster Präzision und Perfektion. Sowohl das Meißner Porzellan als auch die Uhren der Manufaktur „Lange & Söhne“ werden heute weltweit als Meisterwerke der Handwerkskunst gefeiert. Die Entdeckung der psychosomatischen Krankheiten durch Carl Gustav Carus, die Erfindungen Manfred von Ardennes auf den Gebieten der Funk- und Fernsehtechnik, der Elektronenmikroskopie und der Nuklear-, Plasma- und Medizintechnik sind ebenfalls Leistungen der Dresdner Forscher. Und schließlich traten auch viele Gegenstände des täglichen Lebens ihren Siegeszug von Dresden aus an: das „Odol“- Mundwasser, der Teebeutel, die Zahnpastatube, die Filterzigarette, der Bierdeckel, die Spiegelreflexkamera, der Büstenhalter und der Kaffeefilter sind allesamt Erfindungen kreativer und innovativer Dresdner. Heute zählt die Stadt 500.000 Einwohner auf 328km², ist schuldenfrei und liegt mit 21,3% Wirtschaftswachstum seit dem Jahre 2000 weit über dem deutschen Durchschnitt.


Dresden ist Lebensfreude, ohne Hektik. Bei der Sommerarena genießt und tanzt die Dresdner Society unter den römischen Säulen von Schloss Albrechtsberg. Die Love Boat Party verwandelt ein Elbschiff in eine schwimmende Disco. Die Filmnächte am Elbufer begeistern an den Sommerwochenenden mit internationalen Konzerthighlights mit Blick auf die erleuchtete Altstadtkulisse. Das gesellschaftliche Großereignis ist der Semperopernball im Januar, bei dem – nach Wiener Vorbild - das festlich umgebaute Opernhaus seine Gäste mit optischen und akustischen Genüssen verführt. Während der Ball erst zum dritten Mal in Szene geht, weckt heuer zum 574. Mal der Striezelmarkt in der Adventszeit weihnachtliche Gefühle.


Ob studentisches oder luxuriöses Picknick auf den Elbwiesen, ein elegantes Dinner auf der Dachterrasse mit Blick auf die Frauenkirche, in üppig barockem Ambiente oder im asiatisch puristischem Design, das Auge isst mit – gerade in Dresden. Für die Gaumenfreuden sorgen viele mit Sternen und Hauben ausgezeichneten Köche in Restaurants wie „Beans and Beluga“, „Maurice“ oder „Pattis“ um nur drei namentlich anzuführen.


Auch die internationale Hotellerie hat in Dresden repräsentative Häuser, wobei das Privathotel „Suitess“ besonders zu erwähnen ist. Seine Lage am schönsten Platz im Herzen der Barockstadt, direkt neben der Frauenkirche, ist einzigartig. Dieser Tatsache war sich der Dresdner Unternehmer Uwe Gabler bewusst, als er das aus sieben Häusern bestehende Quartier II am Neumarkt erwarb und nach historischem Vorbild wieder aufbauen ließ und vor wenigen Monaten als 5 Sterne Hotel mit 31 Zimmern und Suiten eröffnete.

Jede der Suiten besitzt einen eigenen Charakter, keine gleicht der anderen. Gemeinsam ist ihnen jedoch ein erlesenes Interieur, das stilistisch die Vergangenheit aufgreift, ohne die technischen Errungenschaften der Gegenwart auszublenden. Wer hier Quartier bezieht muss auf nichts verzichten: nicht auf Gourmetküche, die der gebürtige Tiroler Sterne-Koch Alois Koepf leitet, nicht auf einen luxuriösen Wellness-Bereich mit Sauna, Dampfbad, Jacuzzi und diverse Beauty-Behandlungen. Direktor Karl Wittemann und sein Team sind stets bemüht dem Gast jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Auf der Dachterrasse stehen einladende Loungemöbel, ein Brunnen plätschert leise, und gegenüber erhebt sich majestätisch die Frauenkirche. Hier wird französisch-mediterranes mit österreichischer Note vom Gourmetfrühstück bis zum Mittags- und Abendmahl des angeschlossenen „Maurice“-Restaurants serviert. Und der rührige Direktor und Hobbygolfer hat noch eine Köstlichkeit parat: „Wir haben ein spezielles Arrangement entwickelt, um die beiden ca. 15 Autominuten entfernten 18-Loch Golfplätze Dresdens zu entdecken.

Zwei Übernachtungen in einer Suite inklusive Gourmetfrühstück, einem Degustationsmenü mit einem Glas Champagner, Welcomedrink sowie Greenfees ab € 395,--pro Person im Doppelzimmer“. Urlaub als Flucht aus dem Alltag in eine andere Welt, schön wie ein Traum? Dresden bietet ein solches Entkommen als Kurzreiseziel und kann auch noch mit zwei in einer landschaftlich äußerst reizvollen Gegend gelegenen 18 Loch Golfplätzen aufwarten: den hügeligen 1992 eröffneten 6.157 Meter langen (Par 73) GC Dresden Elbflorenz in Possendorf und den zwei Jahre später gegründeten GC Dresden Ullersdorf, der zwar etwas längere, dafür aber flachere Spielbahnen aufweist.